Ehrlich wirbt am Längsten

 
 

EHRLICH WIRBT AM LÄNGSTEN

Selbst in Zeiten fröhlicher »Co-Creation« und jeder Menge »Meaningful Relationships auf Augenhöhe« schaffen es Marketing-Verantwortliche in Agenturen und bei Unternehmen nicht, ehrlich zu Kulturschöpfenden zu sein. Ehrlich zu denen, die unsere Konzepte mit Inhalten zum Leben erwecken und den Marken so spannende Werte erschließen.

Bei Millhaus glauben wir: Alles wird besser mit Aufrichtigkeit! Durch unterschiedliche Projekte im vergangenen Jahr ist uns bewusst geworden, dass die neue Ehrlichkeit auch in Zukunft maßgebend für die Konzeptentwicklung von Agenturen und Marken sein muss. Das sind die Regeln, an die wir uns dabei halten:

Karten auf den Tisch. Alle!

Relevante Creator und prägende Persönlichkeiten aus Sport, Musik, Fashion und Design wissen um ihren Wert. Sie sind sich darüber bewusst, dass Marken in den seltensten Fällen ihre Szene oder Subkultur aus reiner Nächstenliebe fördern. Hosen runter! Marken brauchen Content, Reichweite, Image, Kontakte, whatever. Dafür bieten sie eine Plattform, exklusive Zugänge oder einfach nur lila Scheine. Nur wenn es ein fairer Deal ist, ist es cool für alle. Da hilft bloße »Wertschätzung« nicht weiter. Zuhören und reden dagegen schon! Menschen interessiert die sinnvolle Nutzung ihrer Zeit. Ihres Könnens. Ihrer Ressourcen. Diesem Anspruch müssen sich Marken stellen. Nur dann kann eine geeignete Erzählung rund um die Zusammenarbeit erdacht werden.

Keine Pseudo-Mehrwerte, die eigentlich Mehrworte sind.

Jeder unabhängige Zusammenschluss von prägenden Personen, jedes Team, jede Crew und jeder subkulturelle Macher da draußen ist seine eigene, selbstbewusste Marke und meist bestens vernetzt mit anderen Brands. Wenn wir also etwas bieten wollen, was wirklich begeistern soll, dann muss es etwas sein, das aus eigener Kraft nicht erreicht werden kann. Das ist gar nicht so leicht, das ist Arbeit. Da hilft kein lässig dahergetexteter Purpose aus einem Brandbook. Wenn diese Menschen die Welt verbessern wollen, dann machen die das auch alleine. Wenn sie das aber im Namen unserer Auftraggeber-Marke machen sollen, müssen wir gut überlegen, was wir tatsächlich Sinnvolles anbieten können.

Weniger brachiales Feuerwerk, lieber warmes Dauerfeuer.

Die Tage der schnellen, lauten, knallbunten Brand-Feuerwerke sind vorbei. Wir brauchen stattdessen mehr nachhaltig lodernde, wärmende Feuer, die einladen und Vertrauen schaffen. Ein Feuer an dem man sich trifft, sich eine gemeinsame Geschichte ausdenkt und langsam zusammenwächst. Es kann sein, dass im ersten Jahr für eine Marke rein gar nichts rumkommt, aber dieses Investment ist es wert. Die Beziehung wird umso stärker sein, das Wissen über die Meinungsmacher und ihre Interessen umso tiefer gehen und die Erzählung, die die Öffentlichkeit erreicht, wird eine echte gemeinsame Geschichte sein und nicht nur »Storytelling« wo eigentlich keine Story ist.

Regeln sind da, um gebrochen zu werden, Marken auch.

Wenn die kreativen Meinungsmacher aus den interessanten Szenen und Subkulturen dieser Welt eine Marke für relevant halten, dann ist das für uns sehr wertvoll. Wenn sie aber das Gefühl haben, es wäre gerade die beste Idee, das Logo zu zerrupfen und die Markenfarben zu twisten, dann ist das genau das, was wir sie tun lassen sollten. Wenn wir uns ein tolles Hashtag ausgedacht haben, um unsere Aktivierung zählbar zu machen, den Quatsch aber keiner benutzt, dann sollten wir lieber ein Wording übernehmen, das in diesem Kontext tatsächlich verwendet wird. Auch wenn es nicht in unseren Tone of Voice passt.

 

Lasst uns über ein paar Schatten springen. Gute Marken wachsen daran, open source zu sein! Nur wer zuhört, wirklich verstehen will und aufrichtig handelt, erhält im Gegenzug echte Fürsprache. Das bedeutet auch, dass wir in den Agenturen ehrlich zu den Brands sein müssen und zusammen mit den Damen und Herren dorthin gehen müssen, wo es weh tut.

Und die Zielgruppe? Hach, die Zielgruppe.

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