Did You Know: Community-owned Networks

 
 

»Did you know« ist eine regelmäßige Beitragsserie, die Skurriles, Kreatives und Unterhaltsames aus unserer Welt vorstellt. Wir zeigen neue Ansätze für innovatives und effektives Marketing. Gratis, einfach so. Diesmal …

Did You Know: Community-owned Networks.

Kennt ihr eigentlich schon ETN, die neue Video-on-demand Plattform von Skatern für Skater? Das von Rob Dyrdek ins Leben gerufenen Online-Format streamt seit Februar diesen Jahres täglich eigens für die Plattform entwickelte Shows, aber auch Contests wie Tampa Pro oder die Streetleague. Für beste Skateboard-Unterhaltung sorgen unter anderem Szenegrößen wie Paul Rodriguez, Nyjah Huston und Leticia Bufoni.
Das Format bietet im Netflix-Style für einen geringen Betrag im Monat Entertainment, gemacht von den Leuten, die es auch selbst sehen wollen würden. Und genau das ist der Grund, warum ETN so geil ist – Authentizität!
Auffällig ist allerdings auch, dass bis jetzt keine sichtbaren Sponsoren, lästige Werbebanner oder Pop-Ups auf der Seite auftauchen – oder vielleicht nur noch nicht?

Eine ähnliche Plattform, mit vielen Parallelen zu ETN ist Rocketbeans: Einer der besten, wenn nicht der beste Web-Sender von Nerds für Nerds (und nein, 2017 ist Nerd keine Beleidigung mehr). Das ständig wachsende Team von Rocketbeans produziert und streamt inzwischen fast 24 Stunden am Tag selbst entwickelte Formate über Twitch. Neben Interviews mit Stars der Szene und Gaming-Reviews, werden hier aber zum Beispiel auch die neuesten Gadgets aus der Welt der Elektronik getestet – präsentiert von Vodafone! Die Fans scheint das überhaupt nicht zu stören, denn es geht immer ehrlich zu und manche Geräte kommen dabei sogar ziemlich schlecht weg.
Interessant ist, dass eine Brand es mithilfe von Rocketbeans also schafft, sich ganz natürlich im gewünschten Umfeld zu positionieren und der Plattform dabei trotzdem jegliche Freiheiten zu überlassen.

Das Beispiel zeigt, dass es viel zielführender ist seine Marke auf einer bereits existierenden und authentischen Plattform nach den Regeln der Szene zu integrieren, wenn man die Brand mit Hilfe des Images der Kultur aufladen will. Fazit: Marken sollten stets versuchen, Teil einer Kultur zu werden und dieser etwas zurückzugeben, anstatt sich einfach nur an ihr zu bedienen.
Wenn ihr jetzt wissen wollt, wie man Teil einer Subkultur aus den Bereichen Musik, Sport und Design wird oder es Bedarf an einer passenden Idee für ETN gibt, meldet euch einfach bei uns!

  • Yoko Ono's Macintosh HD
  • Google
  • Bullseye
  • Loading
  • They see me rollin'!
  • Home Office
  • End of Work
  • To Do's