Did you know: Ideen vs. Influencer

 
 

»Did you know« ist eine regelmäßige Beitragsserie, die Skurriles, Kreatives und Unterhaltsames aus unserer Welt vorstellt. Wir zeigen neue Ansätze für innovatives und effektives Marketing. Gratis, einfach so. Diesmal …

Did you know, dass Influencer viel mehr könnten als nur Product Placement in gesponserten Beiträgen?

"Nutz‘ den Code "MILLHAUS15" für 15 % Rabatt auf deine erste Uhr von @danielschwellington ", "Hey ich bin heute auf der @fashionweekschwerin" – ja, genauso wie die restlichen 354 Leute in meinen Instagram Feed, "Teilt diesen Beitrag mit dem Hashtag #meineluft und gewinnt das Kaufrecht auf ein Glas gefüllt mit meinem Atem"…
Bla, bla, boring!
Influencer Marketing geht nicht mehr weg, das wissen wir alle. Was noch nicht alle gemerkt haben ist, dass die Zeit gekommen ist, etwas am bisherigen Influencer Marketing zu ändern! Wir wollen Storytelling und echte Ideen, statt Rabattcodes und Produktplatzierung!
Ein Beispiel hierfür, welches es uns sehr angetan hat, ist Louise Delage. Louise Delage? Wer soll das sein? Warum sollte sie mich interessieren?
Wir erklären es euch: Louise Delage eröffnete am 1. August 2016 ihren Instagram-Account. Ein Instagram-Account, auf dem sie ihr Leben dokumentierte. Mal auf einem Boot mit Freunden, mal in Berlin, mal am Strand, mal Architektur, mal, mal, mal. Ein 25-jähriges Mädchen aus der Pariser Oberschicht eben. Etwas Jetset, etwas Party.
Schnell stiegen ihre Follower- und Like-Zahlen von Beitrag zu Beitrag. 
Ihr fragt euch bestimmt, warum wir euch die Geschichte eines neuen Instagram-Party-Girls erzählen? Sie sei doch eh eine aus einer Million?
Nun ja, niemand bemerkte in den anderthalb Monaten ihrer Social Media Präsenz, dass Louise auf 135 von insgesamt 150 Beiträgen einen Drink in der Hand hatte. Bis zu ihrem letzten Post am 22. September 2016. Ein Video von Addict AIDE, einer Organisation, deren Ziel es ist auf Alkoholsucht hinzuweisen. Addict AIDE erfand mit Hilfe der Agentur BETC eine Süchtige ­– Louise Delage. Eine etwas andere Kampagne. Keine langweiligen Banner in einem gesponserten Beitrag.
Dies ist für uns einer der Beweise, dass man Social Media weitaus besser und spannender nutzen kann, als es bisher getan wird.

Da wir natürlich nicht nur mit unserer Mainstory catchen können, hier noch ein weiteres Beispiel, wie grandios Marketing abseits von Produktfotos funktioniert:
Die Oper in Sydney. Architektonisches Meisterwerk, Ziel eines jeden Touristen, beliebtes Fotomotiv. Unzählige Fotos in Instagram Feeds, aber eigentlich nur eine Frage: Wer war denn wirklich schon mal im Sydney Opera House? Die Antwort: ungefähr nur 1 % aller Menschen, die ein Foto der Oper posten!
Wie kriegt man die Leute also dazu reinzukommen und sich das Gebäude mal von innen anzuschauen?
Die Agentur DDB Sydney kreierte den Hashtag "comeonin" und ließ daraufhin die Mitarbeiter der Oper in Echtzeit personalisierte Einladungsvideos für Instagram User hochladen, um diese zu einer Besichtigung einzuladen.
Aber seht am besten selbst:

  • Yoko Ono's Macintosh HD
  • Google
  • Bullseye
  • Loading
  • They see me rollin'!
  • Home Office
  • End of Work
  • To Do's